Fortbildung für Sozialarbeitende zum Thema Genitalverstümmelung

Die Regionalbüros Eberswalde, Neustadt/Dosse und Fürstenwalde der Mobilen Heimberatung (MHB) haben am 28. Juni 2017 Sozialarbeitende der Gemeinschaftsunterkünfte und Wohnverbünde zur Fortbildung „Weibliche Genitalverstümmelung: Folgen für die betroffenen Mädchen und Frauen – medizinische und psychosoziale Hilfsangebote“ in das Oderlandhaus nach Bad Freienwalde eingeladen.

Für dieses Thema konnte die Referentin Frau Dr. Idah Nabateregga von TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V. gewonnen werden.

Weibliche Genitalverstümmelung oder FGM (= Female Genital Mutilation) ist weltweit verbreitet. Die Rechtfertigungen für diese Praxis sind vielfältig. Neben der Aufklärung über körperliche und psychische Folgen für betroffene Mädchen und Frauen, erhielten die teilnehmenden Sozialarbeitenden einen Überblick über die Rechtslage in Deutschland sowie Anleitungen zu Präventionsmaßnahmen und einem adäquaten Umgang mit betroffenen Frauen und Mädchen im Gespräch. Gemeinsam mit der Referentin wurden weitere Handlungsoptionen für die migrationsspezifische Sozialarbeit erarbeitet.