Sucht und Prävention im Migrationskontext

Mit einer Fortbildung zum Thema "Umgang mit Sucht, Alkohol und anderen Drogen im Migrationskontext" kam das Fachzentrum Migrationssozialarbeit dem Wunsch von Sozialarbeitenden aus östlichen Landkreisen nach, die nach einer Hilfestellung zu dieser Thematik suchten.

Mehr als 30 Beschäftigte aus der Betreuung, Verwaltung, Beratung und Sozialen Arbeit mit Zugewanderten fanden sich am 27.04.2018 dazu in Beeskow ein. Der Sucht-Experte und Präventionspraktiker Dr. Henrik Jungaberle legte die theoretischen Grundlagen von verschiedenen Suchtmitteln und Behandlungsansätzen dar und stellte dies in den Migrationskontext. Die Teilnehmenden hatten danach Gelegenheit, gemeinsam mit dem Referenten eigene Fallbeispiele und mögliche Vorgehensweisen zu diskutieren.

Die Suchtproblematik - insbesondere im Migrationskontext - ist komplex. Mit der Fortbildung wurden neben der Vermittlung von Basiswissen im Suchtkontext auch wichtige Koordinierungsstellen bekannt gemacht. Gleichzeitig bot sich für die Beschäftigten eine Möglichkeit für den Austausch und die weiterführende Vernetzung.