Bericht zur 15. Landesintegrationskonferenz

In diesem Jahr stand die nunmehr 15. Landesintegrationskonferenz unter dem ThemaAufschwung am Arbeitsmarkt, aber alles beim Alten für Zugewanderte? und fand am 12. März 2014 in Potsdam statt.

Aus Anlass dieses Jubiläums würdigte Minister G. Baaske, MASF, in seiner Eröffnungsansprache die Landesintegrationskonferenzen als wichtigen Ort des fachlichen Austausches unter den Akteuren der Integrationsarbeit und Fachkräften aus der Sozial- und Bildungsarbeit nun schon seit Jahren als ein wichtiger Ort und betonte darüber hinaus, dass von diesen überregional bedeutsamen Zusammenkünften immer wieder Vorschläge ausgegangen sind, die von der Landespolitik aufgegriffen wurden.

In den einleitenden Vorträgen umrissen Frau Dr. Anette Haas, Institute for Employment Research (IAB), Nürnberg, Herr Oliver Kurz, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und Frau Brigitta Berhost, Büro der Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, die Herausforderungen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten.

Im Anschluss setzten die Teilnehmenden die Diskussion an folgenden Arbeitstischen fort:

  1. Anerkennung von Berufsabschlüssen, berufsbezogene Sprache, Anpassungsqualifikationen – wie kommen die Angebote in die Fläche?
  2. Wege aus der Landzeitarbeitslosigkeit
  3. Ausländische Fachkräfte – was brauchen sie und ihre Familien, um in Brandenburg anzukommen?
  4. Zugangsbarrieren zu einkommenssichernder Beschäftigung für Flüchtlinge

Der Ablauf der Landesintegrationskonferenz lässt sich dem beigefügten Einladungsflyer entnehmen.

Die Veranstalter der 15. Landesintegrationskonferenz, Landesbüro Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung und FaZIT, hatten sich aus organisatorischen Gründen für die Verlegung des Konferenztermins auf das Frühjahr 2014 entschieden. Die überaus gute Teilnahme gab dieser Entscheidung recht.