Mobile Heimberatung (MHB) unterstützt das Personal in Gemeinschaftsunterkünften

Das Land Brandenburg hat 2015 mehr als 28.000 Geflüchtete aufgenommen. Die Mehrheit von ihnen ist in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Der Alltag in diesen Unterkünften bringt für alle eine Vielzahl von Belastungen mit sich.

Das Personal in den mehr als 200 Unterkünften steht u.a. vor der Herausforderung, Sicherheit und Ordnung in den Gemeinschaftsunterkünften, insbesondere den Schutz von Frauen, Minderjährigen und Angehörigen von bestimmten sozialen Gruppen vor Gewalt und Diskriminierung, sicherzustellen. Darüber hinaus sind Fachkräfte aufgefordert, den Bedürfnissen der besonders schutzbedürftigen Personen im Alltag der Unterkünfte stärker Rechnung zu tragen.

Am 1. Juni 2016 startete die Mobile Heimberatung als ein trägerübergreifendes Angebot zur fachlichen Begleitung und Unterstützung des Personals der Gemeinschaftsunterkünfte. Die Tätigkeit des kleinen Teams zielt darauf ab, gemeinsam mit den Leitungen und dem Personal der jeweiligen Einrichtungen die professionellen Beratungs- und Handlungskompetenzen auszubauen, um den komplexen, vielschichtigen und sich wandelnden Problemlagen in den Unterkünften gerecht zu werden.