Inhalte der Mobilen Heimberatung (MHB)

Das zum 1. April 2016 in Kraft getretene Landesaufnahmegesetz (LAaufG) sowie die entsprechende Durchführungsverordnung (LAaufGDV) vom 19. Oktober 2016 legen Standards für die soziale Unterstützung durch Migrationssozialarbeit in den Einrichtungen der vorläufigen Unterbringung fest. In der Anlage 4 der LAaufGDV sind die Anforderungen an die Aufgabenwahrnehmung der Migrationssozialarbeit formuliert.

Die Mobile Heimberatung (MHB) unterstützt mit ihrem Angebot das Personal in den Gemeinschaftsunterkünften bei der Bewältigung der bestehenden Anforderungen durch

  • Beratung und Bedarfsermittlung vor Ort zu migrationsspezifischen Themen,
  • Organisation und Durchführung von Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen,
  • Mitwirkung bei der Erstellung von Gewaltschutzkonzepten,
  • Unterstützung in akuten, krisenhaften Situationen, u.a. durch Supervision.

Mit diesem Angebot soll ein Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen Migrationssozialarbeit in den Einrichtungen der vorläufigen Unterbringung und Wohnverbünden geleistet werden.

Darüber hinaus bietet die MHB im Rahmen des Projekts Gesundheitskarawane eine Gesundheitsberatung durch ehrenamtliche ReferentInnen an, die Kenntnisse u.a. über das deutsche Gesundheitssystem, gesunde Ernährung, Hygiene, Gesundheitsrisiken, etc. in ihrer Muttersprache vermitteln. Die muttersprachlichen ReferentInnen beraten vor Ort in den Gemeinschaftsunterkünften.

Mit diesem zusätzlichen Angebot soll die Gesundheitskompetenz der Geflüchteten gestärkt und ausgebaut werden.