Vor meiner Trauer kann ich nicht fliehen - Umgang mit Trauer und Verlust

In der Begleitung von Geflüchteten kommen ehrenamtlich Engagierte mit dem Thema Trauer auf ganz unterschiedliche Weise in Berührung.

Neben allem Bemühen um Integration, Erlernen der Sprache und dem Aufbau einer neuen Existenz, gilt es für die Person, die alles hinter sich lassen musste, der Trauer, um die erlittenen Verluste einen Raum und Ausdruck geben zu können. Oft geht es nicht nur um den Verlust eines geliebten Menschen, sondern auch um den tiefen Bruch in der Biografie aufgrund der Flucht und den damit verbundenen Veränderungen der Lebensperspektive.

Oftmals wird die Trauer nicht offen angesprochen. Dennoch ist sie häufig im Alltag von Geflüchteten schwer zu übersehen und deutlich spürbar. Für ehrenamtlich Engagierte ist es meist nicht einfach, in diesen Situationen angemessen zu reagieren.

Der Workshop soll helfen ein besseres Verständnis zur Thematik der Trauer von Geflüchteten zu erhalten, Hilfsmöglichkeiten zu erkennen und auch Gefühlen der eigenen Überforderung entgegenzuwirken.

Unter fachlicher Anleitung werden u.a. folgende Fragen diskutiert werden:

  • Wie können wir diesen Erfahrungen und Gefühlen begegnen und den Geflüchteten in der Verarbeitung der Trauer begleiten?
  • Wie kann eine hilfreiche Unterstützung aussehen und wie erkenne ich meine eigenen Grenzen?
  • Wie gehe ich mit meinen eigenen Gefühlen in der Begleitung von Geflüchteten um?

Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben zum Austausch von Erfahrungen sowie eigene Trauer und emotionale Belastungen im Rahmen der Begleitung von Geflüchteten anzusprechen.