Wenn es brennt ... Konflikte im Ehrenamt

Landauf, landab engagieren sich Menschen in der Betreuung und Begleitung von Geflüchteten. Dieser Einsatz ist vielfach mit Herausforderungen unterschiedlicher Art verbunden, die nicht immer leicht zu bewältigen sind. Arbeiten mehrere ehrenamtliche Helfer in einer Organisation oder Initiative zusammen, kann es manchmal auch zu Konflikten kommen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es kein klares Aufgabenprofil gibt und Gerangel um Zuständigkeiten entstehen. Leicht kommen sich auch hauptamtliche Fachkräfte und freiwillige engagierte Bürgerinnen und Bürger in die Quere, weil unterschiedliche Auffassungen zu Abläufen, Verantwortlichkeiten und Prioritäten existieren. Probleme können aber auch zwischen ehrenamtlich Engagierten und Geflüchteten entstehen, weil enttäuschte (unausgesprochene) Erwartungen das Verhältnis belasten.

Um solchen Situationen im Alltag der Freiwilligen besser begegnen zu können, stehen in dieser Fortbildung sowohl theoretische Überlegungen zur Bearbeitung von Konflikten und praktische Erfahrungen im Mittelpunkt. Anhand von konkreten Beispielen werden Konflikte in alltagsnahen Übungen bearbeitet.

Ziel der Fortbildung ist es, ein besseres Verständnis für Konfliktsituationen zu erhalten und damit einen gelasseneren Umgang mit Konflikten zu entwickeln.

Gewünscht wird die Bereitschaft, eigene Konflikte einzubringen.